immunsystem stärken

Immunsystem stärken

Immunsystem stärken

Das Immunsystem stärken ist gerade in der kalten Jahreszeit ein aktuelles Thema. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und erhöhte Temperatur sind gerade jetzt sehr häufig. Man spricht dabei von grippalem Infekt, der von Viren verursacht wird. Schon im 19. Jahrhundert tat der berühmte französische Physiologe Bernard den entscheidenden Ausspruch; „Der Keim ist nichts, das Terrain ist alles!“ Dies brachte ihn in Konflikt mit dem berühmten Louis Pasteur, einem der Pioniere der Mikrobiologie. Angeblich hat Pasteur seinem Widersacher knapp vor seinem Tod sogar noch recht gegeben. Dass bestimmte Keime bestimmte Krankheiten bewirken, steht natürlich mittlerweile außer Streit. Aber genauso klar ist es, dass nicht jeder Mensch, der mit einem bestimmten Keim in Berührung kommt, in der Folge unweigerlich an der entsprechenden Infektion erkrankt. Das bedeutet aber wiederum, dass unser Lebensstil sehr wohl Einfluss darauf hat, ob wir erkranken oder nicht.

 

Wie können wir unser Immunsystem stärken?

Sehr wichtig und in seiner Wirksamkeit unterschätzt: Stress abbauen, beziehungsweise den Organismus bei der Adaptation an Stress unterstützen. Das ist gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit nicht immer ganz einfach, aber schon ein paar Minuten gezielte Entspannung reduzieren die Stress-Parameter signifikant.

Moderates körperliches Training. Extremes Verausgaben bis zum Limit hat auf das Immunsystem eher kontraproduktiven Einfluss, während ein gezieltes, gut aufgebautes Training das Immunsystem stärkt.

Oxidativen Stress bekämpfen. Im Idealfall sind in einem gesunden Organismus die ständig anfallenden Oxidantien, also die so genannten freien Radikale und die Antioxidantien im Gleichgewicht. Stress, modernes Leben aber auch Fehlernährung verschieben dieses Gleichgewicht häufig in Richtung „oxidativer Stress“. Also ist eine ausreichende Versorgung mit Antioxidantien von großer Wichtigkeit. Dazu zählen einige Vitamine, vor allem C und E. Bei Vitamin E ist es allerdings sehr wichtig, dass es natürliches Vitamin E ist, das verschiedene Komponenten enthält. Rein synthetisch hergestelltes Vitamin E enthält in der Regel nur Alpha-Tocopherol, das ist als Antioxidans nicht ausreichend. Sekundäre Pflanzenstoffe. Das sind meistens die Farbstoffe, die erst beim Reifwerden gebildet werden. Leider darf Obst und Gemüse nur mehr selten in freier Natur reif werden. Es wird häufig unreif geerntet, dann lange im Kühlhaus gelagert und bei Bedarf künstlich gereift. Das hat naturgemäß negativen Einfluss auf den Gehalt von Antioxidantien. Da das Peptid Glutathion, das aus 3 Aminosäuren besteht, ist ein unentbehrlicher Hauptstoff im antioxidativen System des Organismus.

Aminosäuren sind aber nicht nur als Vorstufe von Glutathion für das Immunsystem wichtig. Jede einzelne Aminosäure hat wichtige Funktionen bei der Immunantwort auf eindringende Keime. Sie aktivieren die Leukozyten, also die weißen Blutkörperchen, die für die Immunabwehr zuständig sind und fördern die Bildung von Antikörpern, die ihrerseits auch wieder aus Aminosäuren aufgebaut sind. Es ist schon lange bekannt, dass ein Protein-bzw Aminosäuremangel, aber auch ein Ungleichgewicht der Aminosäuren die Funktion des Immunsystems beeinträchtigt und die Wahrscheinlichkeit für Infektionen erhöht.

Daher ist es auch für Sportler sehr wichtig, dass sie ausreichend mit Aminosäuren versorgt sind. Denn neben der positiven Wirkung auf die Muskeln stärken sie auch das Immunsystem, das ja durch intensives Training stark beansprucht wird.

Übrigens: wir sprechen bei Husten, Schnupfen und Halsschmerzen oft von einer Erkältung. Es ist aber wissenschaftlich nachgewiesen, dass kalte, frische Luft die Anfälligkeit für Erkältungen nicht erhöht!

 

 

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