Apfel mit Maßband

Wie gelangt die Nahrung an den Zielort? Teil 1: Verdauung

Unsere Nahrung auf dem Weg von der Mundhöhle bis an ihren Zielort

– Teil 1:  Verdauung

In der ersten Folge verfolgen wir die Reise von der Mundhöhle bis in den Darm, genauer bis zur Darmschleimhaut. Das ist auch der Abschnitt, den man als Verdauung bezeichnet.

Die zweite Folge wird sich dem Abschnitt ab dem Eintritt in die Blutbahn bis zur Zelle widmen und in der dritten Folge geht es dann ans Eingemachte, nämlich um die eigentliche Energiegewinnung in den Kraftwerken der Zellen, den Mitochondrien.

 

Verdauung

Eine gute, reibungslose Verdauung ist eine der entscheidenden  Voraussetzungen für eine gute Figur und nachhaltiges Wohlbefinden.

 Verdauung

Die Verdauung beginnt bereits in der Mundhöhle.

Es gibt im Speichel bereits Enzyme, die mit der Aufspaltung der Nahrung beginnen. Der Ratschlag unserer Großeltern, nämlich ordentlich zu kauen, macht absolut Sinn. Beobachten Sie doch, wie süß ein Weißbrot schmeckt, wenn man es nur lange genug kaut. Dabei wird es nämlich schon in kleine Einheiten aufgespalten.

Weiter geht es in den Magen.

Dort herrscht durch die vorhandene Salzsäure ein sehr saures Milieu vor. Das dient letztlich hauptsächlich folgenden Aufgaben

  • der Aufspaltung von Proteinen
  • der Abwehr von Keimen
  • der Bereitstellung von optimalen Bedingungen zur Aufnahme des lebenswichtigen Vitamins B12.

Die Aufspaltung der Proteine in ihre Bausteine, die Aminosäuren:

Eiweiß ist aus Aminosäuren aufgebaut.

Der Eiweißanteil der Nahrung wird zunächst in eben diese Bestandteile aufgespalten. Auf diese Weise gewinnt der Organismus Aminosäuren, die er seinerseits wiederum für den Aufbau seiner Strukturen verwenden kann.

Für diesen Vorgang ist ausreichend Salzsäure unbedingt notwendig.

 

 

Da lauern schon die ersten Tücken:

Im Laufe unseres Lebens nimmt die Salzsäure-Produktion eher ab als zu. Wir haben also sehr oft zuwenig Magensäure. Besonders tückisch ist es, dass sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Magensäure vordergründig die gleichen Symptome aufweist.

Wenn nämlich zuwenig Magensäure vorhanden ist, gibt der Magen den Inhalt nicht frei, weil das Signal für die ordnungsgemäße Abwicklung fehlt. In weiterer Folge bleibt es so lange liegen, bis die wenige Rest-Salzsäure noch irgendetwas bewirkt. Das wird aber dann ebenfalls als saures Aufstoßen registriert.

Das bedeutet auch, dass unkontrollierte Einnahme von „Magenschutz“-Präparaten für die Eiweiß-Verdauung durchaus kontraproduktiv sein kann. Es ist also sehr sinnvoll, von Zeit zu Zeit die Notwendigkeit der Einnahme solcher Präparate zu überprüfen.

EINE MELDUNG IN EIGENER SACHE: VITALOGIC ENTHÄLT BEREITS FREIE AMINOSÄUREN IN REINSTER QUALITÄT.

Diese findet der Organismus ohne jede Verdauungsarbeit bereits 20 Minuten nach Einnahme in der Blutbahn vor und kann sie entsprechend verwenden.

 

Dann kommen wir in den so genannten Zwölffinger-Darm. Dort wird der saure Mageninhalt neutralisiert und Verdauungssäfte aus Leber und Bauchspeicheldrüse werden zugemischt.

Nächste und wie man mittlerweile weiß, überaus wichtige und entscheidende Station für einen schlanken und energiegeladenen Körper ist der Darm.

 Zuerst der Dünndarm und dann der Dickdarm, an dessen Ende dann endgültig nicht Verwertbares ausgeschieden wird.

Der Darm wurde lange Zeit in seiner Bedeutung unterschätzt und ist erst in den letzten Jahren in seiner vollen Bedeutung erkannt worden.

Dabei gibt es schon einige sehr eindrucksvolle Zahlen:

  • Wenn man die Schleimhaut voll entfaltet, beträgt die Gesamt-Oberfläche ca 350 m2
  • Der Darm ist unser größtes Immunorgan
  • Er beherbergt ca 100 Billionen Darmbakterien, also noch einmal so viele Zellen, wie unser gesamter Organismus enthält
  • Es sind mehr Nervenzellen im Darm  als im Rückenmark zu finden  (Bauchhirn)
  • Mehr als 90% des Botenstoffs Serotonin werden dort synthetisiert
  • Im Laufe eines 75-jährigen Lebens wird er ca 30 Tonnen Nahrung und 50000 l Flüssigkeit verarbeitet haben.

Eine ganz entscheidende Rolle spielen die Darmbakterien, die Darmflora.

 

Was kann Vitalogic für den Darm tun?

gesunde Darmflora

  • Aminosäuren und Ballaststoffe sind die Nahrung für die Darmbakterien
  • Aminosäuren beeinflussen die Zusammensetzung der Darmflora ganz entscheidend.
  • Die Zusammensetzung der Darmflora ist sehr wichtig hinsichtlich Gewichtsregulation. Es gibt sehr hilfreiche und nützliche Bakterien, aber auch solche, die tendenziell Übergewicht fördern.
  • Aminosäuren sind am Aufbau der Darmschleimhaut entscheidend beteiligt.
  • In jüngsten Studien konnte nachgewiesen werden, dass spezielle Aminosäuren (Glutamin, Arginin, Glycin, Threonin, Lysin und Methionin) eine besondere Zellschutz-Wirkung für den Darm aufweisen und daher für die Darmgesundheit eine besondere Rolle spielen.
  • In der Folge wirkt sich eine gute Darmgesundheit natürlich sehr positiv auf den gesamten Organismus aus
  • Aminosäuren spielen im Darm auch eine entscheidende Rolle für ein intaktes Immunsystem.
  • Eine gute Darmflora hält die Darmwand gut dicht und verhindert auf diese Art das Eindringen unerwünschter Bakterien oder auch ungünstiger Nahrungsbestandteile. Wenn diese Barriere nicht gut funktioniert, wird das Immunsystem belastet und es kommt zumindest zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, meistens aber sowohl im Darm als auch im Gesamt-Organismus zu massiven Reaktionen wie zum Beispiel Entzündungen.
  • Es häufen sich die wissenschaftlichen Hinweise, dass Stress die Darmflora ungünstig beeinflusst. Umgekehrt kann aber auch die Darmflora das Verhalten in Stress-Situationen beeinflussen.

 

 

 

GESUNDHEITSTIPPS FÜR EINEN GESUNDEN DARM:

zerstörte Darmschleimhaut

 

  • Blähungen und starke Gasbildung geben sehr oft einen deutlichen Hinweis auf eine gestörte Darmflora.
  • Da helfen Praebiotika, Probiotika und Aminosäuren, allen voran Glutamin.
  • Zur Erinnerung: Praebiotika sind in der Regel unlösliche Ballaststoffe und Probiotika sind nützliche Darm-Bakterien.
  • Man kann der Einfachheit halber auch alle 3 Substanzen gemeinsam einnehmen.
  • Eine hervorragende Wirkung hinsichtlich Darmflora haben auch fermentierte Lebensmittel. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum Darmprobleme in jüngerer Zeit rapide zunehmen. Früher musste man notgedrungen mehr fermentierte Nahrungsmittel essen, da es keine Kühlschränke gab und das Fermentieren eine der Möglichkeiten für das Haltbarmachen war.
  • Eine Handvoll Sauerkraut, oder Nahrungsmittel aus der japanischen Küche, wie zum Beispiel KimChi oder Miso sind eine Wohltat für Ihren Darm.
  • Wenn Sie zum Beispiel unter Gelenksproblemen, Migräne, Depressionen oder auch Übergewicht leiden, zahlt es sich vermutlich aus, einmal probehalber auf Gluten haltige Nahrungsmittel zu verzichten. Bei empfindlichen Personen kann nämlich Gluten die Intaktheit der Darmschleimhaut zerstören und es kommt zu Immunreaktionen. Eine manifeste Glutenunverträglichkeit ist die Zöliakie, mittlerweile weiß man aber auch, dass es für manche Personen auch ohne das Vollbild einer Zöliakie sehr hilfreich ist, auf Gluten zu verzichten.

 

 

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